Wieder gesund durch altes Wissen – die Haut

Die Haut schützt uns als unser größtes Organ vor allen äußeren Einflüssen und bildet unsere Grenze zur Außenwelt. Oft schenken wir ihr nicht viel Beachtung. Aber bei trockener Heizungsluft und der Kälte draußen, zeigt sie uns, wie wichtig sie für uns ist.

Um unsere Haut optimal zu unterstützen, gibt es verschiedene Heilpflanzen. Auch die Wahl der richtigen Grundlage ist entscheidend für die Wirksamkeit. Eine sehr natürliche Grundlage  z.B. ist die Sheabutter. Sie ist rückfettend und sehr gut verträglich und wird aus dem Karitébaum gewonnen. Bei trockenen Hautstellen fügen wir der Grundlage auch sehr gerne fette Öle, wie z.B. Aprikosenkernöl oder Mandelöl hinzu.

Nun aber zu den pflanzlichen Tinkturen:

Libanonzeder

Die Inhaltsstoffe der Libanonzeder werden aus den frischen Knospen mit Glycerin extrahiert und wirken auf die Hautzellen regenerierend und feuchtigkeitsspendend. Das Glycerinmazerat kann innerlich eingenommen oder in Salben aufgetragen werden.

  • Bei trockener Haut – vor allem bei älteren Menschen
  • Hautjucken – vor allem wenn es von trockener Haut kommt
  • Bei trockenen Ekzemen
  • Bei Psoriasis

 

Immergrün

Die Inhaltsstoffe werden aus der blühenden Pflanze mit Alkohol gewonnen und haben vor allem wundheilende, blutstillende und zusammenziehende Wirkungen. Die Frischpflanzentinktur kann innerlich oder äußerlich angewendet werden.

  • Bei Ekzemen, die schon infiziert sind und üblen Geruch haben
  • Bei Milchschorf bei Babys – nur äußerlich
  • Heilungsfördernd bei juckender Schuppenflechte
  • Abheilend und blutstillenden bei offenen Wunden – auch Dekubitus

 

Stiefmütterchen

Die Inhaltsstoffe des Stiefmütterchens lassen sich sehr gut mit Alkohol herauslösen. Sie wirken hauptsächlich juckreizstillend bei Babys und Kleinkindern, wundheilungsfördernd und stärkend auf die Haut.

  • Bei dünner Haut
  • Heilungsfördernd bei verschiedensten Hauterkrankungen
  • Bei Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern
  • Bei juckenden Hautreizungen und Ausschlägen

Eine andere sehr natürliche Möglichkeit, Hautprobleme zu bekämpfen ist Lehm. Er wird äußerlich in Form von Packungen aufgetragen. Zum Anrühren kann man entweder warmes oder kaltes Wasser verwenden, je nach Beschwerden.

Grüner Lehm

  • Regt die Hauterneuerung an und bindet Giftstoffe
  • Bei fettiger, zur Akne neigender Haut
  • Schmerzstillend und entzündungshemmend
  • Abschwellend und bei blauen Flecken
  • Bei Aphten im Mund
  • Bei Verbrennungen (1. Grades)

Gelber Lehm

  • Bei Sonnenbrand (ohne Blasenbildung)
  • Geplatzten Äderchen
  • Durchblutungsfördernd für die Haut
  • Bei Warzen aber auch bei Bandscheibenvorfall
  • Als Gesichtsmaske für fettige, aber sensible Haut
  • Als Haarspülung für helle Haare

Roter Lehm

  • Antibakteriell
  • Für reife und trockene Haut
  • Gesichtsmaske für sensible, trockene Haut

Weißer Lehm

  • Sehr milde Reinigung
  • Als Haarmaske für Kinder bei Kopfhautproblemen
  • Allgemein für zarte Kinderhaut
  • Abschwellend, entzündungshemmend
  • Heilend bei Venenentzündung
  • Bei Neurodermitis und Psoriasis

Rosa Lehm

  • Tonisierende und straffende Wirkung
  • Bei empfindlicher und zarter Haut
  • Für unreine Haut
  • Bei Besenreiser