Traditionelle europäische Medizin in der kalten Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit beginnt

Schön langsam verabschieden sich die sommerlichen Temperaturen. Die Tage werden immer kürzer und die Nächte umso länger. Allein bei dem Gedanken an die kalten Temperaturen, kommt so mancher schon ins Frösteln.

Die Traditionelle Europäische Medizin (TEM) nimmt den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit wahr und ernst und setzt neben der Behandlung bestimmter Beschwerden auch einen sehr großen Schwerpunkt in der Prävention. 

Erkältungsbeschwerden wie Husten, Halsschmerzen und eine laufende Nase können sehr lästig sein. Bei einer starken Erkältung fühlt man sich oft auch schlapp und krank.

In der TEM gibt es zahlreiche Tinkturen die bei diesen Beschwerden helfen können. Drei davon wollen wir euch vorstellen:

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Hundsrose („ alles wird wieder gut“) aus der Gemmotherapie, im Volksmund auch Heckenrose oder Hagebutte genannt ist aufgrund seines hohen Vitamin C Gehaltes ein sehr guter Begleiter bei der Behandlung von Erkältungen. Aufgrund ihrer immunstärkenden Wirkung, kann sie helfen, dass Beschwerden erst gar nicht auftreten. Hat es einen schon erwischt, kann die Hundsrose ihre antivirale Wirkung gut entfalten und Erwachsenen als auch Kindern helfen, damit  Nasen- und Rachenentzündungen schneller abklingen.

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Schwarze Johannisbeere („pflanzliches Kortison), als Gemmomazerat regt die Nebennierenrinde zur Produktion von Hormonen an, die eine schnelle entzündungshemmende Wirkung haben. Besonders unsere Schleimhäute im Mund- und Rachenraum bei Halsweh und Heiserkeit profitieren von dieser Wirkung. Im Sommer wird die schwarze Johannisbeere oft von uns in Sprayform als Allergiemittel empfohlen wobei sie in der „kalten Jahreszeit“ unsere Atemwege vor lästigen Hustenattacken infolge einer Bronchitis befreien und schützen kann.

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Propolis (Bienenkittharz; „vor der Stadt“), als Muttertinktur schon seit vielen,  vielen Jahren in der Naturheilkunde sehr bekannt. Übersetzt man es aus dem latainischen „vor der Stadt“ so bedeutet es nichts anderes als das Eindringlinge sowie beispielsweise Krankheitserreger bereits „vor“ dem Eindringen bekämpft werden. Präventiv kann uns Propolis somit helfen, beschwerdefrei durch die „Erkältungszeit“ zu kommen. Während Antibiotika unseren Viren nichts anhaben können, zeigt es neben seiner antibiotischen und antimykotischen Wirkung, auch antivirale Wirkung. Da in dieser Zeit uns vermehrt Viren zu schaffen machen und Antibiotika da keine Hilfe sind, kann es uns bei unterschiedlichsten Beschwerden helfen.